Wirtschaftssorgen lasten auf Ölpreisen

Allgemeine wirtschaftliche Sorgen belasten in jüngster Zeit die Preise für Rohöl. Folglich sind auch Rohölprodukte wie Heizöl, Diesel und Benzin hiervon betroffen. Zwar sind Inflationswerte in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau und treiben Verbraucherpreise in die Höhe, so haben Ängste vor einer globalen Rezession eher den gegenteiligen Effekt auf den Rohölmarkt

 

Import- und Verbrauchsdaten auf Talfahrt

Normalerweise herrscht in den USA im Sommer die sogenannte „Fahrsaison“. Eine Monate lange Periode, in der vor allem der Benzinkonsum des weltweit größten Rohölverbraucherlandes die Börsenpreise für Rohöl befeuert. Doch trotz fehlender Beschränkungen und vernachlässigbarer Coronamaßnahmen, bleibt der Verbrauch hinter den Vorjahreszahlen. So wurden im Juni und Juli über 5% weniger Benzin verbraucht, als noch im Vorjahr.

Auch im fernen Osten bleiben die Großkonsumenten hinter den Erwartungen zurück. Denn in China wurde ein Rückgang der Ölimporte von deutlich über 10% für den Juli verzeichnet. Ein weiterer „Big Player“ der am Markt fehlt und seinen gewöhnlichen Konsum deutlich zurückgeschraubt hat. Allerdings sind die Umstände ein wenig klarer definiert, als in den USA. Denn scharfe Lockdowns um Corona-Herde einzudämmen und nicht zuletzt pessimistische Konjunkturzahlen, werden ihren Teil hierzu beigetragen haben.

So warnen erste Großbanken bereits vor einer langanhaltenden Rezessionen. Dies macht sich bei der Investitionsfreude an den Märkten bemerkt und drückt die Nachfrage. Zudem haben auch schon längst inaktive Ölförderländer wie Libyen, angekündigt die Förderung von Rohöl zu intensivieren und können damit die Versorgung mit fossilen Brennstoffen etwas entlasten.

 

Ausblick

Die Lage and den Ölbörsen ist und bleibt angespannt. Zu viele Faktoren erhöhen die Unsicherheiten und halten die Preise für fossile Energie auf einem hohen Niveau. Doch ist die Lage bereits deutlich entspannter als zuletzt. Rezessionsängste, geringe Importe und Verbräuche in China und den USA, sowie der Ausblick auf steigende Ölförderung nehmen den Börsenpreisen zunächst den Schwung der jüngsten Zeit.

Bei der aktuellen Entwicklung wird mit Preisabschlägen von zwischen -1,25 und -2,25 Euro/100l Heizöl gerechnet, im Vergleich zu Freitagmorgen.

Quelle: futures-services.com

OPEC+ entscheidet über zukünftige Förderpolitik

Mit dem monatlichen Treffen der OPEC steht am Ölmarkt heute das wichtigste Ereignis der Woche ins Haus. Die 13 Mitgliedsstaaten und ihre 10 Partnerländer, die gemeinsam die OPEC+ bilden, kommen heute Mittag zusammen, um über ihre weitere Förderstrategie abzustimmen.  Auch Russland wird dabei sein. Die Allianz kann seit jeher mit Förderkürzungen oder -anhebungen Einfluss auf die globalen Ölpreise nehmen.

Spekulationen über  zukünftige Förderpolitik
Die 2020 wegen der Corona-Pandemie beschlossenen Förderkürzungen von 9,7 Millionen Barrel pro Tag (à 159 Liter) hat die OPEC+ inzwischen wieder abgebaut und fördert – zumindest auf dem Papier – wieder so viel wie vor der Pandemie. In Wirklichkeit sind die letzten zwei Jahre auch an den OPEC+ Ländern nicht spurlos vorüber gegangen und so bleiben viele aufgrund maroder Infrastruktur oder fehlender Produktionskapazitäten schon seit Monaten hinter ihren Förderzielen zurück.

Entsprechend groß sind die Spekulationen über das weitere Vorgehen der Produzentenallianz. Bei der Großbank Goldman Sachs geht man davon aus, dass die OPEC+ für September nur eine „mäßige“ Steigerung der Produktion beschließen dürfte, nachdem die Rückführung der im April 2020 vereinbarten massiven Produktionskürzungen im August theoretisch abgeschlossen wäre.

Keine Steigerung wäre Klatsche für USA
Steigert die OPEC+ ihre Fördermengen im September nicht, wäre das eine Klatsche für US-Präsident Biden, der die Golfstaaten im Rahmen seiner Nahost-Reise im Juli noch aufgefordert hatte, den Ölhahn weiter aufzudrehen, um die Preise zu senken. Ein wirklicher Erfolg wäre eine mäßige Produktionssteigerung allerdings auch nicht, sondern wohl eher ein Zeichen Riads, die jüngste Annäherung zwischen den USA und Saudi-Arabien – einem der wenigen OPEC-Länder, das noch über nennenswerte Reservekapazitäten verfügt – nicht gleich wieder aufs Spiel setzen zu wollen.

Gleichzeitig wird Saudi-Arabien allerdings auch versuchen, es sich nicht mit Russland zu verscherzen, dem größten und wichtigsten Partner in der OPEC+. Erst in der vergangenen Woche hatten die beiden Länder bekräftigt, dass man auch weiterhin zusammenarbeiten wolle, um für die Stabilität des Ölmarktes zu sorgen. Dieser ist laut Goldman Sachs derzeit um etwa 2 Millionen Barrel pro Tag unterversorgt.  Die Marktanalysen der OPEC+ gehen für das Gesamtjahr allerdings von einem Überangebot von 0,8 Millionen Barrel täglich aus.

Quelle: futures-services.com

Was ändert sich wirklich bei Diesel und Heizöl ?

Extrageld fürs Heizen, billigeres Tanken, Kinderbonus. Das sind die Schlagworte des 1. und 2. Entlastungspakets der Bundesregierung.
Was sich dahinter wirklich verbirgt ist der Öffentlichkeit häufig nicht klar. Da werden teilweise die Themen Diesel und Heizöl durcheinander gebracht.
Die Folge: So mancher Verbraucher freut sich schon auf den “Heizöl-Rabatt”. Leider wird es den, im Gegensatz zum Diesel, nicht geben.

Die Maßnahmen im Überblick:

  • Einmaliger Heizkostenzuschuss
    Beziehende von Wohngeld erhalten damit 270 Euro (bei einem Haushalt mit zwei Personen: 350 Euro, je weiterem Familienmitglied zusätzliche 70 Euro).
    Azubis und Studierende im Bafög-Bezug erhalten 230 Euro. Die Auszahlung erfolgt ab Juni.
  • Einmalige Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro für alle einkommensteuerpflichtigen Erwerbstätigen.
    Die Auszahlung erfolgt im September als Zuschuss zum Gehalt. Die Pauschale muss versteuert werden.
    Rentnerinnen und Rentner, Auszubildende und Studierende werden bei der Energiepauschale nicht berücksichtigt.
  • Kinderbonus 2022 als zusätzliche Einmalzahlung für Familien von 100 Euro pro Kind.
    Die Auszahlung erfolgt im Juli.
  • Einmalzahlung für Empfänger*innen von Sozialleistungen in Höhe von 200 Euro.
    Die Auszahlung erfolgt im Juli.
  • Einmalzahlung für Empfänger*innen von Arbeitslosengeld 1 in Höhe von 100 Euro.
    Die Auszahlung erfolgt im Juli.
  • Energiesteuer auf Kraftstoffe wird für drei Monate gesenkt.
    Für Benzin reduziert sich der Energiesteuersatz um 29,55 ct/Liter, für Dieselkraftstoff um 14,04 ct/Liter.
    Die Steuersenkung gilt für die Monate Juni, Juli und August.

Die Bundesbürger erhalten somit unabhängig vom Produkt (Heizöl, Gas, Strom etc.) einen individuellen Zuschuss zu den gestiegenen Energiekosten.
Dieser Zuschuss erfolgt also pauschal ohne Rücksichtnahme auf die tatsächlichen Energiekosten der Haushalte.

Bei den Kraftstoffen erfolgt der Zuschuss indirekt über die Senkung des Steueranteils. Wird also quasi an der Tankstelle “ausgezahlt”.
Diesen Zuschuss erhält man also für jeden verbrauchten Liter.

 

 

 

 

 

 

 

 

Start der Gartensaison

Aktuell zum Beginn der Gartensaison können wir Ihnen anbieten:

Findlinge in verschiedenen Größen, auch mit Antransport

Muschelkalk-Quader in den Größen: ca. 40 – 50 cm auf 80 – 100 cm und ca. 50 – 60 cm auf 80 – 120 cm

 

 

Weiterhin bieten wir an:

– gesiebter Mutterboden, mit und ohne Kompost

– Schotter

– Splitte

– Kiese

alles lose oder in Big-Bags angeliefert oder zur Abholung

 

 

Sprechen Sie uns gern an, wir helfen Ihnen weiter!

06106-876431

 

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